Polyesterindustrie: Produktdampfbetriebene Vakuumsysteme

2011 und 2012 waren und sind die Boom-Jahre für produktdampfbetriebene Vakuumsysteme bei der Körting Hannover AG. Kernstück sind Strahlpumpen, die mit organischen Dämpfen anstatt Frischdampf betrieben werden.

Die klaren Vorteile liegen in den stoffspezifischen Eigenschaften der Produktdämpfe wie z.B. Ethylenglykol, Butandiol und Monochlorbenzol sowie deren Verfügbarkeit im jeweiligen Produktionsprozess“, erklärt Heinrich-Arend Krömer, Ingenieur bei Körting. „Das hilft, Abwasser zu vermeiden und Primärenergie einzusparen.“

Strahlpumpen sind für den Einsatz in schwierigsten Prozessumgebungen besonders gut geeignet. Das zum Beispiel bei der Herstellung von Polyestern, die für PET Flaschen, Textilfasern und technischen Kunstoffen für die Automobil- und Elektroindustrie verwendet werden. Bis 300.000 m3/h Saugstrom und Saugdrücke bis 0,2 mbar wurden bislang von Körting ausgeführt. Zur Unterstützung des Kunden bei der Inbetriebnahme, Überprüfung und Anpassung an geänderte Randbedingungen stehen Service-Ingenieure der Entwicklungsabteilung des Unternehmens für den weltweiten Einsatz bereit. Mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung sichern sie die Zufriedenheit der Kunden durch kompetenten Service und beständige Weiterentwicklung der Produkte.

Neben gängigen Werkstoffen können Strahlpumpen auch aus Sondermaterialien wie Hastelloy, Titan und Graphit gefertigt werden.

Ob und wie andere Stoffe (dampf- oder gasförmig) als Treibmedium für Strahlpumpen in Frage kommen, prüft die Körting Hannover AG gerne nach.

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